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Richtige Worte zum Abschied
Wenn ein Mensch verabschiedet wird...
Die Verabschiedung eines Menschen ist für die betroffene Familie und alle Beteiligten eine besonders Intime, nahegehende Feierlichkeit.
Um so wichtiger ist es, hierfür den entsprechenden Rahmen zu finden, der einerseits dem Verstorbenen, aber andererseits auch der Familie und all deren gerecht werden soll, die sich verabschieden wollen.
Vor der Trauerfeier ist es für die Angehörigen sinnvoll im Gespräch mit dem Bestattungs-Institut Titel ihre Wünsche und Vorstellungen zu erörtern. Er wird aufgrund seiner langjährigen Erfahrung alle ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Machbarkeiten anbieten.
Anspruch auf eine würdige Form
Jeder Mensch hat nach seinem Tod Anspruch auf eine würdige Form der Verabschiedung.
Auch wenn jeden Tag viele Menschen verabschiedet werden, soll jede Feier individuell gestaltet werden. Ein sogenannter Standart kann der Persönlichkeit eines einzelnen Verstorbenen nicht gerecht werden.
Natürlich muß die Ausrichtung einer Aufbahrung dem vorgegebenen Raum auf dem Friedhof angepaßt werden. Aber die Fülle der Dekoration, Kerzen und Blumen (Anzahl, Sorten) kann sich von "prächtig" bis "schlicht" bewegen und sollte auf jeden Fall zum Lebensstil des Verstorbenen passen.
Das gesprochene Wort
In einer Abschiedsfeier hat auch das gesprochene Wort einen bedeutenden Stellenwert. In der Regel obliegt einem Vertreter der Konfessionsgemeinschaft, zu der der Verstorbene gehörte, verabschiedenden Worte zu sprechen.
Das gelebte Leben muß gefeiert werden
Unsere Seelsorger wissen, wie wichtig und wertvoll es ist, einem Verstorbenen wirklich die letzte ehre zu geben. Wenn wir einen Menschen verabschieden steht der Verstorbene im Mittelpunkt. Sein gelebtes Leben ist es immer wert gefeiert zu werden. Darum besuchen wir grundsätzlich vor der Trauerfeier die Angehörigen und versuchen, den Verstorbenen im Nachhinein "kennenzulernen". Wir möchten erfahren wer er war und was er war und was sein individuelles Leben ausgemacht hat. Durch unser Eingehen auf die Person eines Menschen und seine Geschichte schaffen wir bei der Abschiedsfeier eine Atmosphäre der Würdigung, des Dankes und der Erinnerung.
Abschied für jeden, gläubig oder nicht
Wenn der Verstorbene eine religiöse Grundeinstellung hatte, ist es selbstverständlich, daß in einer von uns gestalteten Abschiedsfeier nach christlichem Brauch ein Bibeltext verkündet, ein Gebet gesprochen und die Aussegnung vorgenommen wird. Wenn der Verstorbene nicht religiös war und die Familie keine religiöse Verabschiedung wünscht gebietet uns die christliche Toleranz, auch dem zu entsprechen, ohne das wir unsere innere Einstellung damit verleugnen würden. Denn es geht zunächst um den einen verstorbenen Menschen und sein gelebtes Leben, daß er auch selbst verantwortet hat. Darum wird bei uns keine Abschiedsfeier abgelehnt.
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